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Aufsätze > Wer ist Felix Krull?

Wer ist Felix Krull?
Zur Verkörperungsdimension menschlicher Existenz

Von M. A. Sieber

"Der Kaffeehauskellner spielt nicht nur den Kaffeehauskellner. Er ist es, und er ist es nicht."
Henri Lefèbvre

Im Vergleich mit dem übrigen Romanwerk von Thomas Mann sind die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull die wohl leichteste Kost. Amüsant, geistreich und sinnlich zugleich, unterhält der Roman auf erquickliche Weise. Man kann ihn mit gutem Gewissen oberflächlich nennen (oberflächlich aus Tiefe [1] wohlgemerkt). Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, dass er so schnell zum Beststeller und von den Fachwissenschaftlern so lange vernachlässigt wurde. Ein Werk, das den Schein über das Sein triumphieren lässt, konnte ihnen ja nur suspekt vorkommen, einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht würdig. Krulls Verwandlungslust, sein Hang zur Nachahmung und Schauspielerei muss bei wahrheitsliebenden Menschen fast zwangsläufig auf Abneigung stoßen, hasst doch das Geistige alle Verhüllungen während der Leib Maskeraden liebt. [2] Diesem Schelm, der Identitäten wie Kleider wechselt, ermangelt es einfach an Dauer und Substanz. Mit seiner Lust an Verstellung und Verkleidung enthüllt er nicht nur auf komische Weise die Maskenhaftigkeit unseres Daseins und desavouiert damit alles Echte und Eigentliche. Er verdeckt damit auch gleichzeitig eine Leerstelle in sich. [3] Dieser Niemand scheint ganz in der Äußerlichkeit gesellschaftlicher Rollen aufzugehen, sodass bei ihm die Inszenierung an die Stelle des Wesenkerns tritt: "Statt um eine Substanz handelt es sich bei Krulls Identität um einen performativen Akt." [4]

Die meisten Interpreten sind sich darüber einig, dass er seine Rollen überhaupt nur so täuschend echt figurieren kann, weil er sich ihres spielerischen Elementes zutiefst bewusst ist – und doch weiß der Hochstapler irgendwann selber kaum noch, in welcher Gestalt er nun eigentlich er selbst und in welcher er nur verkleidet ist:

"wenn ich als livrierter Commis de salle den Gästen von Saint James and Albany schmeichlerisch aufwartete, oder wenn ich als unbekannter Herr von Distinktion, der den Eindruck machte, sich ein Reitpferd zu halten, und gewiß, wenn er sein Diner eingenommen, noch mehrere exklusive Salons besuchen würde, mich bei Tische von Kellnern bedienen ließ, deren keiner, wie ich fand, mir in dieser meiner anderen Eigenschaft gleichkam. Verkleidet war ich also in jedem Fall, und die unmaskierte Wirklichkeit zwischen den beiden Erscheinungsformen, das Ich-selber-Sein, war nicht bestimmbar, weil tatsächlich nicht vorhanden." [5]

Meine kursorischen Überlegungen gehen in die Richtung, dass die Verkörperungsdimension menschlicher Existenz in den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull eine entscheidende Rolle spielt, gerade weil sein Held ein wahrer Nachahmungskünstler, eine echte Schauspielernatur ist. Ich werde mich dabei auf Helmuth Plessner beziehen. Ihm zufolge macht das Schauspielern als solches Spaß,

"einfach weil es dabei um Verkörperung geht. Sich benehmen wie ..., tun als ob ..., macht dem Menschen sein Verhältnis zum eigenen Leib erst gegenständlich. Normalerweise hat das Verhältnis instrumentalen Charakter, im praktischen Umgang, im expressiv vermittelten Kontakt zu anderen. Die Imitation dagegen wirft uns auf unseren Leib als solchen, auf unser Gesicht, unsere Haltung, unsere Art zu sprechen zurück. Sie entdeckt die Maske an unserer Art zu sein. Deshalb schneiden Kinder so gern Gesichter und sind für jede Clownerie das dankbarste Publikum. Wir stecken eben 'in' uns und sind 'hinter' unserer eigenen Oberfläche. Die Freude am Sichverstecken, an der Verstellung und an der Verkleidung haben also die gleiche Wurzel wie der Drang zur Imitation." [6]

Man könnte sagen, dass die Geschichte von Felix Krull im Grunde mit jenem Lächeln beginnt, mit dem das Neugeborene zum ersten Mal auf den liebevollen Anruf der Mutter antwortet. Hier passiert etwas ganz Erstaunliches, nämlich eine Art ursprüngliche Sinnstiftung.

"Wenn alle Eltern mit stets ähnlicher Beglückung das erste Lächeln ihres Kindes erleben, und wenn die Pädagogik und Psychologie das erste Lächeln des Kindes immer als ganz besonderes Phänomen bei ihrem Nachdenken über die Entwicklung des Kindes betrachtet haben, so verweist dies darauf, dass wir uns hier in Gegenwart eines Ereignisses befinden, dass wie kein anderes das menschliche Sein begründet. Das erste Lächeln des Kindes macht uns deutlich, was Merleau-Ponty (...) schon in seiner ersten Schrift La Structure du Comportement eine 'opération originaire', eine ursprüngliche Sinnstiftung, wie wir etwas freier übersetzen können, nennt, um dann noch hinzuzufügen, dass sie es ist, 'qui installe un sens dans und fragment de matière, l'y fait habiter, apparaîte, être', die also in einem Stück des noch rohen Seins einen Sinn einführt und macht, dass er dort wohnen, erscheinen, sein kann. Diesem aber so über die mitvollzogenen Gebärden im Kind wie durch ein Wunder erschienenen Sinn kommt deshalb eine so wichtige konstitutive Funktion für die weitere leibliche und seelische Entwicklung des Kindes zu, weil er eben mit dem, was wir gemeinhin und oft auch etwas abwertend als blossen Körper oder Leib bezeichnen, zu einer unauflösbaren Einheit sich verwebt." [7]

Die Durchdringung von seelischem Gehalt und körperlicher Ausdruckserscheinung ist dann so vollkommen, "daß es unmöglich wird, den Gehalt eines Affekts, einer Stimmung, Gesinnung oder Neigung ganz für sich und ohne die nun einmal in der Organisation des Körpers gegebene Ausdrucksmöglichkeiten zu erfassen." [8]

"Ist es aber nicht so", fragt sich Krull im Musterungskapitel, "daß Affekte, wovon wir die Miene annehmen, sich ahnungsweise und schattenhaft wahrhaftig in unserer Seele einstellen?" Felix Krull ist von vollkommener Schönheit, aber bei dem ganzen Oberflächenzauber darf man nicht vergessen, dass er seinen Hermes-Körper auch bis zur Vollkommenheit zu beherrschen vermag. Schon in frühen Jahren übt er sich darin, unwillkürliche Bewegungen eigensinniger Muskeln unter den Einfluss seines Willens zu beugen. Bis zu welchem Grad diese Körperbeherrschung für seinen Erfolg als Hochstapler ausschlaggebend ist, zeigt sich das erste Mal im dritten Kapitel, einer Schlüsselszene [9], in der Krull so tut, als ob er Violine spielt.

"Stundenlang kauerte ich auf den Stufen des zierlichen Kunsttempels, ließ mein Herz von dem anmutig ordnungsvollen Reigen der Töne bezaubern und verfolgte zugleich mit eifrig teilnehmenden Augen die Bewegungen, mit denen die ausübenden Musiker ihre verschiedenen Instrumente handhabten. Namentlich das Geigenspiel hatte es mir angetan, und zu Hause, im Hotel, ergötzte ich mich und die Meinen damit, daß ich mit Hilfe zweier Stöcke, eines kurzen und eines längeren, das Gebaren des ersten Violinisten aufs getreuste nachzuahmen suchte. Die schwingende Bewegung der linken Hand zur Erzeugung eines seelenvollen Tones, das weiche Hinauf- und Hinabgleiten aus einer Grifflage in die andere, die Fingergeläufigkeit bei virtuosenhaften Passagen und Kadenzen, das schlanke und geschmeidige Durchbiegen des rechten Handgelenkes bei der Bogenführung, die versunkene und lauschend-gestaltende Miene bei hingeschmiegter Wange – dies alles wiederzugeben gelang mir mit einer Vollkommenheit, die besonders meinem Vater den heitersten Beifall abnötigte." (S. 22)

Wie ist diese motorische Korrespondenz möglich? Durch den Blick, der dem Blick des Anderen begegnet, so Plessner:

"In ihm haben wir das elementare Phänomen der Reziprozität zwischen mir und dem Anderen. Sobald mein Blick das fremde Auge trifft, sehe ich mich erblickt, angeblickt (...). Der Andere sieht nicht nur aus, sondern – mich an und steht damit in der Position des Vis-à-vis als derjenige, mit dem ich den Platz tauschen kann." [10]

Am Leitfaden des begegnenden Blicks kann so die Reziprozität des Körperschemas erfolgen, "dessen Ausbildung mit der Ausbildung und Beherrschung vermutlich gleichen Schritt hält. Gerade weil meine Augen, 'mit' denen ich blicke, mir selbst unsichtbar bleiben, treten seine Augen als Blicksender und Blickfänger zu ihnen ins Wechselverhältnis. Damit ist die Abbildung seines Gesichts und schließlich seiner ganzen Gestalt auf mein Bewegungsschema möglich geworden." [11] Der gesehene Leib des Anderen tritt somit an die Stelle des eigenen unsichtbaren Leibes (das Prinzip der Vertauschbarkeit [12]).

Reziprozität aber beruht auf Exzentrizität; Nachahmung ist für Plessner ein Monopol des Menschen.

"Ihre Möglichkeit gründet in der unaufhebbaren Fernstellung des Menschen zu sich, welche in Verkleidung, Verstellung wie überhaupt in dem Grundzug seines Wesens: eine Rolle zu spielen, sich kundgibt." [13]

Die Fernstellung des Menschen zu sich geht aus dem doppeldeutigen Verhältnis hervor, das er zu seinem Leib hat:

"Ein Mensch ist immer zugleich Leib (Kopf, Rumpf, Extremitäten mit allem, was darin ist) – auch wenn er von seiner irgendwie 'darin' seienden unsterblichen Seele überzeugt ist – und hat diesen Leib als diesen Körper." [14]

Er steht seiner physischen Existenz "gegenüber wie einem Etwas, das er beherrscht oder von sich abtut, das er als Mittel, als Instrument gebraucht, er steht in ihr, und er fällt (bis zu irgendeinem Grade) mit ihr zusammen." [15] Der Mensch ruht nicht wie das Tier in seiner eigenen Mitte, sondern wird der Mitte seines Körperhabens ansichtig. Dadurch ist er zugleich in seinen Körper gestellt und aus diesem heraus. Er erlebt nicht nur seine Umwelt, sondern erlebt sein Erleben. Plessner hat diese Doppeltheit als 'exzentrische Position' bezeichnet, die beides, Leibsein und Körperhaben, einschließt. In keiner der beiden Ordnungen geht der Mensch auf: "Er ist weder allein Leib, noch hat er allein Leib (Körper)." [16]

Analog zu seiner Leiblichkeit 'ist' der Mensch weder allein die soziale Rolle, die er im privaten oder gesellschaftlichen Leben spielt, noch 'hat' er sie in einem instrumentell verfügbaren Sinne. Er erschöpft sich nicht in seiner jeweiligen Rolle und doch stellt sie offenbar die Weise dar, "in der Menschen überhaupt in einem dauerhaftem Kontakt miteinander leben können." [17] Als ein Wesen, das sich nie einholt, weil es sich verkörpern muss, unterliegt der Mensch dem Zwang zur Entäußerung, das sich aber auch von seinen Rollen emanzipieren kann.

"Zwar lässt sich mit Plessner kein menschliches Sein dies- oder jenseits gesellschaftlich präfigurierter Verhaltensmuster denken, doch bedeutet diese grundsätzliche Verwiesenheit keineswegs eine vollständige Bindung des Subjekts an bestimmte Rollen. Im Verhältnis zu funktionalistischen Ansätzen unterläuft sein Modell damit die für die Mehrzahl rollentheoretischer Entwürfe charakteristische Dichotomie von Freiheit und Determination: Als exzentrische Wesen konstitutiv an Rollen gebunden, geht der Mensch aufgrund seiner Fähigkeit zur Distanznahme dennoch nie vollständig in einer seiner Figurationen auf." [18]

Da der Mensch als 'Doppelgänger' stets einen Ausgleich zwischen der privaten und öffentlichen Hälfte seiner selbst herstellen, stets mit der Verschränkung von Leibsein und Körperhaben fertig werden muss (und in gewisser Weise nie damit fertig wird), erweist sich Plessners Exzentritätsthese als hilfreiches Mittel gegen jede Hypostase von Eigentlichkeit. "Alles Eigentliche, bei Licht besehen, enttäuscht" [19], heißt es schon in den Grenzen der Gemeinschaft. Hinter der Maske ist wieder nichts.

"Denn so wie die Figur des Peer Gynt in Ibsens Drama beim Schälen der Zwiebel keinen immanenten Kern, sondern immer wieder neue Schichten vorfindet, macht auch der seiner exzentrischen Position geschuldete Verlust eines stabilen Zentrums den Menschen zu einem Rollenspieler, der 'hinter' seinen Masken sein Selbst deshalb nicht zu entdecken vermag, weil sie es sind, die diesem erst eine Kontur verleihen." [20]

Aber wenn es nun keinen rollentranszendenten Ort der Eigentlichkeit gibt, wenn sich exzentrische Subjektivität immer im Medium einer Rolle vollzieht, man also niemals davor gefeit ist, sich selbst und anderen etwas 'vorzumachen' – wer ist dann Felix Krull? An ihm, dem Fälscher und Betrüger, zeigt sich in exemplarischer Weise,

"daß der Mensch in sich nichts Ursprüngliches vorfindet, sondern sich selbst expressiv erst hervorbringen muß, namentlich im Modus der Nachahmung: so daß er zuletzt das Nachgeahmte ... als das Eigene und die nachahmende Expressivität als den authentischen Ausdruck seiner selbst 'erkennen' kann." [21]

 

© TourLiteratur / Autor
Alle Rechte vorbehalten
Publiziert am 3. November 2013

Cover oben:
Thomas Mann: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 1985.
Copyright: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main
Cover unten:
Helmuth Plessner: Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2003. (= suhrkamp taschenbuch wissenschaft.)
Copyright: Suhrkamp Verlag, Berlin

 

Anmerkungen

[1] In der vierten Vorrede zur Fröhlichen Wissenschaft schreibt Nietzsche: "Oh diese Griechen! Sie verstanden sich darauf, zu leben: dazu tut not, tapfer bei der Oberfläche, der Falte, der Haut stehen zu bleiben, den Schein anzubeten, an Formen, an Töne, an Worte, an den ganzen Olymp des Scheins zu glauben! Diese Griechen waren oberflächlich – aus Tiefe!" Vergleiche dazu das Gespräch, das Felix Krull und Zouzou im zehnten Kapitel des dritten Buches über die Liebe führen. In dieser "Rede für den Schein" (Thomas Mann) werden nicht nur Schönheit, Form, Bild und Traum vor den Kruditäten des bösen Blicks, vor dem "Jünglings-Wahnsinn in der Liebe zur Wahrheit" (Nietzsche) in Schutz genommen. Mit Krulls Verteidigung der Liebe geht ganz offensichtlich auch eine Verteidigung von Leib und Leben einher. [zurück]

[2] Vgl. Käte Meyer-Drawe, "Persona bedeutet auch Maske", in: der blaue reiter. Journal für Philosophie 2 (2007) 24, S. 24–28, hier: S. 28. [zurück]

[3] In seinen Arbeitsnotizen bemerkt Thomas Mann zu Felix Krull: "Er hat einen 'Kostümkopf'. Das wird ihm schon als Junge von einem Kunstmaler bestätigt. Alles steht ihm, Alles wirkt wahrscheinlich bei ihm, jede Maske ist so gut wie Wirklichkeit bei ihm, weil er keine Wirklichkeit hat oder doch sich inbrünstig nach anderen Wirklichkeiten sehnt." (zit. n. Thomas Sprecher/Monica Bussmann, Thomas Mann. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. Kommentar, Frankfurt am Main 2012, S. 275). [zurück]

[4] Julia Schöll, "'Verkleidet also war ich in jedem Fall'. Zur Identitätskonstruktion in Joseph und seine Brüder und Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull", in: Thomas-Mann-Jahrbuch 18 (2005), S. 9–29, hier: S. 20. [zurück]

[5] Thomas Mann, Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil, Frankfurt am Main 1954, S. 238. [zurück]

[6] Helmuth Plessner, "Der imitatorische Akt", in: ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 446–457, hier: S. 452. [zurück]

[7] Willi Maier, "Die Leiblichkeit des Menschen – ein pädagogisches Problem", in: Otto Friedrich Bollnow/Gottfried Bräuer (Hrsg.), Erziehung in anthropologischer Sicht, Zürich 1969, S. 211–225, hier: S. 220. [zurück]

[8] Helmuth Plessner, "Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens", in ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 201–387, hier: S. 260. [zurück]

[9] In Bad Langenschwalbach bekommt der Achtjährige nicht nur einen Einblick in den illusionären Charakter des Lebens, er lernt zugleich, dass er von den Menschen geliebt wird, indem er sie täuscht. [zurück]

[10] Helmuth Plessner, "Zur Anthropologie der Nachahmung", in: ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 389–398, hier: S. 394. [zurück]

[11] Helmuth Plessner, "Zur Anthropologie der Nachahmung", in: ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 389–398, hier: S. 395. [zurück]

[12] Die Idee der Vertauschbarkeit, die Krull beim Anblick der Pariser Hotelgäste einfällt, kann natürlich auch dahingehend verstanden werden, dass in einer modernen Gesellschaft hinsichtlich der geforderten Funktionen des Arbeits- und Berufslebens jeder an der Stelle des anderen stehen kann. [zurück]

[13] Helmuth Plessner, "Zur Anthropologie der Nachahmung", in: ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 389–398, hier: S. 398. [zurück]

[14] Helmuth Plessner, "Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens", in ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 201–387, hier: S. 238. [zurück]

[15] Helmuth Plessner, "Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens", in ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 201–387, hier: S. 241. [zurück]

[16] Helmuth Plessner, "Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens", in ders., Ausdruck und menschliche Natur. Gesammelte Schriften VII, Frankfurt am Main 1982, S. 201–387, hier: S. 241. [zurück]

[17] Helmuth Plessner, "Das Problem der Öffentlichkeit und die Idee der Entfremdung", in: ders., Schriften zur Soziologie und Sozialpsychologie. Gesammelte Schriften X, Frankfurt am Main 1985, S. 212–226, hier: S. 223. [zurück]

[18] Thorsten Kubitza, Identität – Verkörperung – Bildung. Pädagogische Perspektiven der Philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners, Bielefeld 2005, S. 257. [zurück]

[19] Helmuth Plessner, "Grenzen der Gemeinschaft. Eine Kritik des sozialen Radikalismus", in: ders., Macht und menschliche Natur. Gesammelte Schriften V, Frankfurt am Main 1981, S. 7–133, hier: S. 67. [zurück]

[20] Thorsten Kubitza, Identität – Verkörperung – Bildung. Pädagogische Perspektiven der Philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners, Bielefeld 2005, S. 258. [zurück]

[21] Norbert Axel Richter, Grenzen der Ordnung. Bausteine einer Philosophie des politischen Handelns nach Plessner und Foucault, Frankfurt/New York 2005, S. 200. [zurück]

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