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Autoren / Autorinnen: L

 

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Autoren und Autorinnen: L
Ursula LeGuin: Kleiner Autoren-Workshop
Manfred Lichtblau (Hrsg.): Es war einmal ein Trinker

Karl Lieblich: Rausch und Finsternis
Jens Lossau: Nordseeblut

Jens Lossau:
Nordseeblut. Thriller.
Windeck: Blitz Verlag 2010.
272 Seiten, € 12,95
Verlagshomepage: www.blitz-verlag.de

Verlagsinformation:
Auf der Suche nach Inspiration stellt der einsame Norder Schriftsteller Albert Rothmann vier Jungen nach und lässt ein fiktives Ungeheuer auf sie los. Schon bald erkennt er, dass hinter der Fassade einer romantisch verklärten Idylle der Horror lauert, der sich in seiner monströsen Erfindung manifestiert. Das Ungeheuer verselbstständigt sich ...
Jens Lossau lotet in seinem neuen Thriller die Abgründe einer scheinheiligen Welt aus. Mit psychologischem Feingespür zieht er den Leser in einen Mahlstrom des Grauens, genährt von dunklen Geheimnissen und schrecklichen Erinnerungen. Jens Lossau, geboren 1974 in Mainz, wurde vor allem bekannt durch Thriller, Horror- und Mystery-Bücher und durch die Krimis um das Kommissar-Duo Grosch und Passfeller, die er gemeinsam mit Jens Schumacher verfasst hat. Lossau lebt und arbeitet in Alzey (Rheinhessen). [ zurück]

 

Karl Lieblich:
Rausch und Finsternis. Novelle.
Mit einem Nachwort von Reinhard Andress.
Remscheid: Gardez! Verlag 2006.
152 Seiten, € 18,00
Verlagshomepage: www.gardez.de

Verlagsinformation:
Es ist das Jahr 1919, im Zuge der russischen Revolution liefern sich auf dem Gebiet der Ukraine deutsche und österreichische Besatzungsarmeen, ukrainische Nationalisten, anarchistische Bauernverbände und die Weißen und Roten Armeen erbitterte Kämpfe. Die dort lebenden Juden sehen sich als Sündenbock Anschuldigungen von allen Seiten und fürchterlichen Pogromen ausgesetzt. In diesen historischen Kontext ist Lieblichs Novelle eingebettet, wobei Geschichte gewissermaßen "von unten" erzählt wird. Lebensnah wirken Chajm Ginzburg, sein Sohn Michael oder dessen Geliebte Ludmilla Helfmann und ihre Liebesgeschichte. Lebendig wird die dunkle Mystik des jüdischen Glaubens. Lieblichs Text ergreift uns, unerbittlich jagen sich die Sätze, die die furchtbaren Ereignisse von damals einfangen.
Karl Lieblich, galizischer Abstammung, als Jude 1895 in Stuttgart geboren, 1984 dort gestorben, entfaltete seine vielseitige Persönlichkeit u.a. als Rechtsanwalt, Geschäftsmann, Journalist, Denker und Dichter. Seine ersten Gedichte und Novellen wurden von Bertolt Brecht und Thomas Mann anerkennend gelobt. Mit Vorträgen und Essays beteiligte er sich an der Debatte um das jüdische Selbstverständnis im Deutschland der frühen dreißiger Jahre. Doch dann zwang ihn der Nationalsozialismus 1937 ins brasilianische Exil, aus dem er zwar 1959 nach Deutschland zurückkehrte, von dem er sich aber nie schriftstellerisch erholen konnte. Angeregt durch den Pariser Gerichtsprozess, in dem Samuel Schwarzbart angeklagt wurde, Simon Petljura als Hauptverantwortlichen für die Judenpogrome nach dem Ersten Weltkrieg in der Ukraine erschossen zu haben, schrieb Lieblich 1927-28 "Rausch und Finsternis" nieder. Damals fand die Novelle keinen Verlag mehr und erscheint hier zum ersten Mal. [ zurück]

 

Ursula LeGuin:
Kleiner Autoren-Workshop.
Deutsch von Kerstin Winter.
Berlin: Autorenhaus Verlag 2007.
206 Seiten, € 14,90
Verlagshomepage: www.autorenhaus-verlag.de

Verlagsinformation:
Ursula K. Le Guin kennt das Handwerk des Schreibens perfekt und vermittelt ihr Wissen auch in Workshops an andere Autoren. So entstand aus einem Kurs über technische Fragen des Schreibens, zu dem vierzehn bereits erfahrene
Schriftsteller sich angemeldet hatten - "Autoren, die das Schreiben bereits als Handwerk erkannt hatten" - ein Buch. Dieser Workshop auf Papier enthält Themen und Übungen für Autoren, die sich für das Handwerk narrativer Prosa interessieren, ist also nichts für Anfänger, eher für Autoren, die schon geschrieben haben.
Wer das Handwerk des Schreibens beherrscht, kann schreiben, was immer er will, sagt Ursiula Le Guin. Und: "Manchmal kann diese Fertigkeit Ihnen auch zeigen, was Sie schreiben 'wollen'. Das Handwerk macht die Kunst erst
möglich. Zur Kunst gehört Talent. Und Glück. Das lässt sich nicht vermitteln. Aber das Handwerk kann man
lernen." [ zurück]

Manfred Lichtblau (Hrsg.):
Es war einmal ein Trinker. Trockene Alkoholiker erzählen.
Halle (Saale): Projekte Verlag Cornelius 2011. (= Edition Korit.)
185 Seiten, € 20,00 (Hardcover), € 12,50 (Englische Broschur), € 10,00 (E-Book)
Verlagshomepage: www.projekte-verlag.de

Verlagsinformation:
Es ist bittere Realität, die elf Menschen zur Mitwirkung an der gleichnamigen Anthologie des Projekte-Verlags veranlasst hat. Unter Federführung des Herausgebers Dr. Manfred Lichtblau von der Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern, und dem Verleger Reinhardt O. Cornelius-Hahn entstand eine Anthologie mit Texten von Menschen, die den Kampf gegen die Alkoholsucht aufgenommen haben, von Menschen, die in einem neuen Leben angekommen sind. Ihnen soll dieses Buch eine Stimme geben.
Der Herausgeber Manfred Lichtblau: "An einem schönen Sommertag saßen der Verleger Reinhardt O. Hahn und ich auf der Terrasse meines Hauses in der Feldberger Seenlandschaft, ins Gespräch vertieft, beisammen. Als ich ihm erzählte, dass es in Mecklenburg einen Verein gibt, in dem sich Menschen treffen, die länger als zehn Jahre nicht mehr trinken, war er begeistert: So entstand im Jahre 2009 die Idee, Geschichten von Menschen zusammenzutragen, die in einem neuen Leben angekommen sind." [ zurück]


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