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Autoren und Autorinnen: O
Wilfried Ohms: Chimären
Hans van Ooyen: Eine Fuhre Liebe
Gudrun Ortmanns: Das Berlin des Robert Walser

Gudrun Ortmanns:
Das Berlin des Robert Walser.
Berlin: Edition A. B. Fischer 2010.
48 Seiten, 65 Abbildungen in getöntem Duoton, € 10,00
Verlagshomepage: www.atelierfischer-berlin.de/edition_re.html

Verlagsinformation:
Christian Morgenstern nannte ihn eine "Mondnatur", Hermann Hesse zollte ihm Hochachtung und Franz Kafka liebte seine Feuilletons. Der junge Schweizer Schriftsteller Robert Walser war 1905 zu seinem Bruder, dem berühmten Maler und Bühnenausstatter Karl Walser, nach Berlin gezogen. Hier hoffte er auf einen literarischen Durchbruch. Doch der erwartete große Publikumserfolg blieb aus. Auch gelang es ihm nicht, in der literarischen Welt Berlins Fuß zu fassen. Enttäuscht und vereinsamt ging er 1913 zurück in seine Schweizer Heimat. Robert Walser hinterließ keine Spuren. Die Häuser, in denen er wohnte, existieren fast alle nicht mehr. In mühevoller Recherche rekonstruierte die Autorin Gudrun Ortmanns die wechselvollen Berliner Jahre des eigensinnigen Autors. Mit vielen Originalzitaten belegt sie seine Großstadtbegeisterung, die Bemühungen um Anerkennung, seine ersten Erfolge und das unvermeidliche Scheitern. Gudrun Ortmanns besuchte auch Walsers letzte Berliner Wohnung am Spandauer Berg 1 und entdeckte sogar ein Foto seiner letzten Vermieterin Anna Scheer, die man bisher nur aus seinen Texten kannte. Zahlreiche, zum Teil unveröffentlichte Fotos aus jenen Jahren, gedruckt in warmtonigen Bildern, lassen die aufstrebende Metropole wieder erstehen, in der Robert Walser zum Schriftsteller wurde, aber bodenlos erfolglos blieb. [ zurück]

Hans van Ooyen:
Eine Fuhre Liebe. 14 schamlose Geschichten.
Weimar: Weimarer Taschenbuch Verlag 2008.
192 Seiten, € 10,00
Verlagshomepage: www.verlag-weimar.de

Verlagsinformation:
Ein Lastwagen auf halsbrecherischer Fahrt durch die italienischen Alpen. Der Fahrer und sein Beifahrer plaudern über Gott und die Welt und natürlich über die Frauen. Aber etwas stimmt nicht mit der Ladung ... Ein nackter Mann in einem Hotelzimmer in Amsterdam. Sein Geheimnis bewahrt er in einem abgegriffenen Koffer. Den öffnet er nur, wenn er sicher ist, dass ihn niemand dabei beobachtet ... Ein Türke in einem Straßencafé im Frankfurter Bahnhofsviertel. Vor fünf Jahren ist seine Tochter bei einem Brandanschlag ums Leben gekommen. Jetzt naht die Stunde der Vergeltung ... Krimispannung pur wechselt mit erotischem Knistern. Am Ende steht jedes Mal eine faustdicke Überraschung. Die Erzählungen von Hans van Ooyen führen zu Geheimnissen, die der Autor ohne Scham aufdeckt. Wer sich auf seine Geschichten einlässt, begibt sich auf unsicheres Terrain, denn er kann niemals sicher sein, was ihn schon mit dem nächsten Satz erwartet.

Der Autor:
Hans van Ooyen, Jahrgang 1954, geboren und aufgewachsen in Duisburg-Rheinhausen, Studium der Germanistik und Philosophie in Bochum, langjährige Tätigkeit als Lektor und Cheflektor eines Buchverlages. seit 2001 freier Schriftsteller und Fotokünstler. Literarische Arbeiten aus seiner Feder wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt und erschienen in zahlreichen Anthologien und Schulbüchern. Für seine literarische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. [ zurück]

Wilfried Ohms:
Chimären. Roman.
Graz: Leykam Buchverlag 2007.
152 Seiten, € 18,90
Verlagshomepage: www.leykamverlag.at

Verlagsinformation:
Schwartz ist Künstler - offiziell. In Wirklichkeit ist er Kunstfälscher in einem kleinen Atelier mitten in einem heruntergekommenen Handwerkerviertel in Seoul. Schwartz ist mit seiner Familie von Wien nach Seoul gezogen, als seine Frau einen Lehrauftrag für Literatur an der Universität in Seoul angenommen hatte. Nun arbeitet er im Auftrag eines römischen Galeristen an der Fälschung zweier altkoreanischer Werke, die seine Meisterstücke werden sollen. Weder seine Frau, seine Tochter noch seine koreanische Geliebte ahnen, was er tatsächlich treibt. (...) In einer meisterhaften, schnörkellosen und doch sinnlichen Sprache erzählt Ohms eine Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt (...).

TourLiteratur schreibt:
Täuschungs-Manöver: Schwartz ist Künstler. Und Kunstfälscher. Und sein Leben fälscht er auch. Bis zur Kenntlichkeit. "Chimären" - Große Wortkunst des Wiener Autors Wilfried Ohms. [ zurück]


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